Pressemitteilung der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 09. Dezember 2025
Oberurseler Grüne fordern den Erhalt von Klimavorrangflächen im Regionalen Flächennutzungsplan
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Oberursel hat ihre Position zum Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) konkretisiert und kündigt Änderungsanträge für mehrere Teilbereiche in der kommenden Sitzung des Bau-, Umwelt- und Klimaschutzausschusses an.
Nach intensiven fraktionsinternen Beratungen über die Vorschläge des Magistrats haben die Grünen eine differenzierte Haltung entwickelt. „Im Grundsatz wollen wir die Klimavorrangflächen erhalten, denn gerade diese Flächen helfen gegen eine schnelle Erwärmung unserer Stadt", betont Stephan Schwarz, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion. „Trotzdem sind auch Flächen für Gewerbeansiedlungen und Wohnbebauung wichtig. Diese Abwägung haben wir in unserer Fraktion detailliert für jede Änderung diskutiert."
Besonders kritisch bewerten die Grünen die vorgeschlagenen Bebauungsflächen in den Ortsteilen Stierstadt, Weißkirchen und Oberstedten. Diese sollten nach Auffassung der Fraktion mit dem Vorrang für das Klima von Bebauung freigehalten werden. „An vielen Stellen ist bei diesen Flächen die Erschließung kaum möglich, führt zu weiterer Versiegelung oder belastet Straßen, wie die ohnehin stark genutzte Kurmainzer Straße, nur noch weiter.“, so Stephan Schwarz. Nach den Plänen des Magistrats sollen hier bis zu 30 Hektar zusätzliche Flächen in aktuell landwirtschaftlich genutzten Gebieten bebaut werden. Dies widerspricht nach Auffassung der GRÜNEN einer ordentlichen Stadtentwicklung und allen Konzeptionen zu mehr Klimaschutz in Oberursel. „Diese Abwägung haben wir GRÜNE sorgsam für jede Fläche diskutiert und werden nun, im Sinne einer konstruktiven Diskussion, sechs Änderungsanträge für diese Teilbereiche in der Ausschusssitzung einbringen.“
Die Grünen danken den Ortsbeiräten ausdrücklich für ihre aktive Beteiligung am Planungsprozess und setzen auf einen offenen Dialog über alle vorgeschlagenen Änderungen. „Klimavorrangflächen schützen und erhalten, maßvoll Flächen für Gewerbe und Wohnen bereitstellen, das ist unser Ziel!“, so Stephan Schwarz abschließend
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