Die Stadtverordnetenfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert den Oberurseler Magistrat auf, das Bebauungsplanverfahren Nr. 201 "Landschaftspark Borngrund" zu stoppen und in absehbarer Zeit auf eine Entwicklung dieses Gebietes zu verzichten. Nach Ansicht der GRÜNEN besteht derzeit kein öffentliches Interesse, die Bebauung des Borngrunds weiterzuverfolgen. "In Stierstadt stehen mit dem Gelände der derzeitigen Grundschule und der so genannten "Friedhofserweiterungsfläche" in absehbarer Zeit zwei besser erschlossene Baugebiete zur Verfügung", erläutert der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Christof Fink die Haltung seiner Fraktion, "die Weiterentwicklung des Ortsteils ist somit sichergestellt."
Um das Baugebiet "Borngrund" sinnvoll erschließen zu können, wäre eine Öffnung des Seedammwegs für den allgemeinen Verkehr und der Ausbaus des Feldwegs in der Verlängerung der Gartenstraße zu einer Straße notwendig. Diese Verkehrserschließung ist in Stierstadt auf starke Widerstände gestoßen. "Der Protest der Bürgerinitiative hat uns auf die Zerschneidung des Naherholungsgebietes im Stierstädter Feld und den Eingriff in das Vogelschutzgebiet aufmerksam gemacht, die mit der Verkehrserschließung verbunden wären", so Fink weiter. Nach Auffassung der GRÜNEN sind die Nachteile, die durch die geplante Erschließungsstraße entstehen, größer als ihr Nutzen. Da das geplante Baugebiet "Borngrund" derzeit auf keinem anderen Weg sinnvoll erschlossen werden kann, solle daher auf das Gebiet verzichtet werden.
Neben der problematischen Verkehrserschließung trägt das geplante Baugebiet zudem noch zu einer starken Veränderung des Ortsrands bei. "Der Übergang zwischen Häusern und Feld ist in den letzten Jahrzehnten organisch entstanden, die geplante Bebauung würde hier stark eingreifen", so Fink.
In der bisherigen Arbeit der Verwaltung am Bebauungsplan 201 sieht Fink aber auch Gutes: "Die Diskussion um den "Borngrund" hat die Verkehrsproblematik im Stierstädter Ortskern deutlich zu Tage gebracht. Dies sollte als Anlass genommen werden, die Verkehrssituation in Stierstadt näher zu untersuchen und Vorschläge zu machen, wie das aktuelle Nadelöhr Steinbacher Straße und die Altstadtgassen entlastet werden und zukünftige Baugebiete sinnvoll erschlossen werden können". so Fink abschließend.
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