„Über die Art und Weise der Umsetzung und vor allem der Finanzierung des ehrgeizigen Schulbauprogramms des Hochtaunuskreises waren wir sowohl mit dem früheren Landrat Banzer als auch mit seinem Nachfolger, Landrat Krebs, noch nie einer Meinung. Jetzt zeigt sich wieder einmal deutlich, warum“, sagt Norman Dießner, Kreistagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen und Direktkandidat für die Landtagswahl am 27. Januar.
Gerade ist nämlich bekannt geworden, dass die Turnhalle an der Grundschule Stierstadt abgerissen werden soll, um weitere Gelder für das Schulbauprogramm durch den Grundstücksverkauf einzunehmen – und das, obwohl die Turnhalle erst Ende der 90iger Jahre saniert wurde. „Um also für Schülerinnen und Schüler etwas entstehen zu lassen, wird ihnen gleichzeitig etwas genommen, eine Logik, die sich uns beim besten Willen nicht erschließen will“, so Dießner weiter. Wenn der Kreis nun also gezwungen ist, sein Tafelsilber zu veräußern, beweist dies für die Grünen erneut, dass man immer noch nicht erkannt hat, dass das Schulbauprogramm in der jetzigen Form eindeutig eine Nummer zu groß ist. Leidtragende sind die Schülerinnen und Schüler selbst und natürlich auch die die Halle nutzenden Vereine, die eine wichtige Aufgabe im Sinne von Jugendarbeit leisten.
„Wir Grünen fordern deshalb endlich eine sinnvolle Planung mit einer Prioritätenliste, was im Kreis wann gebaut werden soll. Die bisherige Augen zu und durch-Taktik muss jedenfalls ein Ende haben. Ein Anfang für ein Umdenken könnte eine vernünftige Diskussion darüber sein, wie die Turnhalle der Stierstädter Grundschule doch noch erhalten werden kann“, fordert Dießner abschließend.
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