GRÜNE Fraktion: Gefahrenabwehrzentrum muss endlich gebaut werden

08.03.24 –

Die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion hat sich zu Beginn der Woche mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr Oberursel getroffen. Hintergrund des Treffens sind die aktuell wieder aufkommenden Diskussionen über das geplante Gefahrenabwehrzentrum (GAZ). Stadtbrandinspektor Valentin Reuter, sein Stellvertreter Andreas Ruhs, sowie Uli Both, Wehrführer der FFW Oberursel-Mitte, haben dabei den aktuellen Projektstand und den Hintergrund der Planungen erläutert.

„Wir stehen hinter der Feuerwehr und den Planungen zum Bau des GAZ an der Lahnstraße“, fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Herz, die auch Ortsvorsteherin von Oberursel-Mitte ist, die Diskussion zusammen. „Wir fordern, dass die Ausschreibung so schnell wie möglich auf den Weg gebracht und in diesem Jahr endlich mit dem Bau begonnen wird“, so Susanne Herz weiter.

Über das GAZ wird seit vielen Jahren in der Oberurseler Politik diskutiert. Notwendig ist es, weil das aktuelle Gerätehaus der Feuerwehr Mitte in die Jahre gekommen ist. Weder die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr noch die hauptamtlichen Gerätewarte und Mitarbeiter der Stabsstelle Brand- und Zivilschutz, die ebenfalls am Standort untergebracht sind, finden ordentliche Arbeitsbedingungen vor. Durch den Neubau soll auch die Ausbildungssituation für alle Oberurseler Feuerwehren und die Wehren des Hochtaunuskreises verbessert werden. „Mit großer Freude haben wir die Nachricht des

Hochtaunuskreises aufgenommen, dass dieser die Technik und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Kreises auch den Betrieb der geplanten Heißausbildung finanzieren will“, erklärt der GRÜNE Stadtverordnete Sven Mathes, „das ist eine Steilvorlage für die Umsetzung des Projekts.“

Die Jahresberichte, die die Wehrführungen in den aktuell laufenden Jahreshauptversammlungen der Stadtteilwehren vorlegen, belegten eindeutig die Bedeutung einer gut ausgestatteten, ausgebildeten und motivierten Freiwilligen Feuerwehr. Die zunehmende Technisierung von Gebäuden und Fahrzeugen und die komplexeren Flächenlagen bei Unwetterereignissen, die angesichts des Klimawandels mehr werden dürften, fordern die Freiwilligen Feuerwehren immer stärker. 

Die GRÜNE Fraktion ist sich einig, dass es nun nach mehr als zehn Jahren Planungszeit und bereits mehr als 3,8 Mio. Euro Ausgaben für Planungen und Bauvorbereitungen an der Zeit ist, das GAZ umzusetzen. „Aus unserer Sicht ist es eine Frage des Respektes gegenüber der Leistung der ehrenamtlich Engagierten für die Sicherheit unserer Stadt, dass das Projekt nicht weiter verzögert wird,“ erklärt Susanne Herz abschließend „die Stadtpolitik muss hier ihre Verlässlichkeit beweisen.“

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