Beweidung durch Schafe und Ziegen

23.06.24 –

Nach Bad Homburg, Friedrichsdorf und Königstein soll auch Oberursel als weitere Stadt im Hochtaunuskreis Erfahrungen mit der Beweidung öffentlicher Flächen durch Schafe und Ziegen sammeln. Ein erstes Pilotprojekt soll in 2024 umgesetzt und in 2025 ein Konzept dazu erarbeitet werden. Das Konzept soll nicht nur weitere Flächen beinhalten, sondern auch eine Kommunikationsstrategie, um Beweidung als Massnahme der Biodiversität bekannt zu machen und für Tierhaltung in der Landwirtschaft zu sensibilisieren.

Hier bietet sich die Möglichkeit, eine Diskussion um den Mehrwert von städtischen Flächen und das Thema Biodiversität zu starten und über Nutztierhaltung zu informieren.

Die Pflege von Grünflächen ist kostenintensiv. So machen sich mehrere Gemeinden und Städte auf die Suche nach Alternativen zum Abmähen. Die Tierhaltung und Beweidung durch Schafe und Ziegen wird hier stellenweise als Möglichkeit gesehen.

Die Erfahrungen aus den Gemeinden, die dies schon seit einigen Jahren erfolgreich praktizieren, zeigen, dass die Kosten für die Grünpflege sinken und es möglich ist, den Landwirten und Tierhaltern sogar eine Aufwandsentschädigung zu zahlen. Im Hochtaunuskreis praktizieren dies bereits mehrere Städte, u.a. Königstein, Bad Homburg und Friedrichsdorf.

Eine Beweidung durch Ziegen wird in der Stadt Radolfzell als natürliches Mittel gegen die invasive Art des Japanischen Staudenknöterichs eingesetzt. Maschinell oder von Hand ist die Eindämmung sehr kosten- und arbeitsintensiv und meist nicht leistbar. Hier sollen in Oberursel Erfahrung gesammelt werden, damit die natürliche Biodiversität nicht durch Neophyten verdrängt wird.

Indem die Stadt Oberursel städtische Flächen zur Beweidung zur Verfügung stellt, unterstützt sie Landwirte und die natürliche Biodiversität direkt. So ist eine Beweidung der Flächen nicht nur eine aktive Unterstützung der Landwirtschaft, sondern sie erhöht auch den ökologischen Wert und die Biodiversität der städtischen Flächen!

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