
19.04.25 –
Ein Grüner Antrag mit Linken und Klimaliste, der die Position der Stadt gegen den 10 spurigen Ausbau der A5 festlegen sollte, bekam im letzten Bau-, Umwelt- und Klima-Ausschuss im März keine Mehrheit und wurde zurückgezogen.
Eine vertane Chance für die Stadt. „Wir fordern die Stadtverwaltung eindringlich auf, sich klar gegen eine Kapazitätserweiterung der A5 auszusprechen. Diese würde nicht nur zu einem drastischen Anstieg des Verkehrs und einer erheblichen Lärmbelastung für die Anwohner führen, sondern auch umwelt- und klimapolitisch unverantwortlich sein. Eine Verbreiterung der A5 bedeutet eine weitere Versiegelung wertvoller landwirtschaftlicher Böden“, erklärt Robert Eppig, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion.
Im September 2024 gab es auf Presseanfrage eine Stellungnahme der Stadt Oberursel, verantwortet von Bürgermeisterin Antje Runge SPD, die eine deutliche Kapazitätsausweitung der A5 aus verkehrlicher Sicht kritisch sah. Daraufhin positionierten sich Parteien der Stadt ebenfalls in der Presse zu diesem Thema: Die SPD argumentierte wie die Grünen gegen den 10-spurigen Ausbau, einzig die CDU sprach sich für den großen Ausbau mit Lärmschutzwänden aus.
Eine Machbarkeitsstudie im August 2024 ergab, dass das meiste Verkehrsaufkommen durch die Pendler der Region entsteht, nicht durch den Durchgangsverkehr auf langen Strecken und Transporten. Das Verkehrsaufkommen könnte also durch attraktiveren ÖPNV verringert werden.
„Es ist mehr als bedauerlich, dass die SPD sich nicht bereit erklärte, ihre klare Ablehnung des Ausbaus der A5 politisch zu verteidigen. Dies ist ein klares Signal, dass der politische Wille fehlt, gegen eine umweltschädliche und verkehrstechnisch fragwürdige Entscheidung einzutreten. Die Stadt Oberursel hat die Chance verpasst, sich unmissverständlich gegen den Ausbau zu stellen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten“, so Christina Herr, Fraktionsvorsitzende der Grünen.
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