
23.09.26 –
Busverbindung zwischen Oberstedten und Bad Homburg vor dem Aus!
Die direkte Busverbindung zwischen Oberstedten und Bad Homburg wird zum Jahreswechsel voraussichtlich Geschichte sein. Ab dem 1. Januar 2027 soll die Oberurseler Linie 41 nur noch bis Oberstedten fahren. Fahrgäste mit dem Ziel Bad Homburg und Krankenhaus müssen dort auf die Linie 7 umsteigen. Die Stadt Oberursel bestätigt inzwischen ausdrücklich, dass es ab 2027 keinen durchgehenden Bus zwischen Oberstedten und Bad Homburg mehr geben wird. Diese Entwicklung ist besonders problematisch, weil die Bedeutung der Verbindung bereits bei der Neuordnung des Stadtbusverkehrs bekannt war. Dennoch wurde die Vorlage von CDU, OBG, SPD und AFD beschlossenen.
Mit dem Beschluss wurde die bisherige gemeinsame Struktur der Stadtbusverkehre von Oberursel und Bad Homburg aufgegeben, mit dem erwartbaren Risiko, dass der Bus nicht mehr ohne Umstieg nach Bad Homburg fahren kann.
Bei der Ausschreibung durch den VHT hat die HLB Hessenbus GmbH den Zuschlag bekommen. Die Linie 41 bleibt dabei als Oberstedten – Oberursel Bahnhof – Bommersheim – Stierstadt – Weißkirchen-Ost bestehen. Eine Durchbindung nach Bad Homburg ist jedoch nicht Bestandteil des neuen Oberurseler Linienbündels. „Die direkte Verbindung zwischen Oberstedten und Bad Homburg inklusive Krankenhaus ist für viele Menschen im Alltag wichtig. Wer zur Arbeit, zur Schule, Arzt oder zum Einkaufen nach Bad Homburg fährt, braucht einen verlässlichen ÖPNV. Ein zusätzlicher Umstieg macht die Verbindung nicht attraktiver“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Sven Mathes.
Besonders kritisch sehen die GRÜNEN, dass der Erhalt der Durchbindung zwar politisch als Ziel benannt, aber nicht verbindlich als Voraussetzung für die Neuordnung des Verkehrs abgesichert wurde. Inzwischen ist die Konsequenz klar: Nach den aktuellen Planungen der Stadt Oberursel soll ab 2027 an der Hans-Mess-Straße zwischen der Oberurseler Linie 41 und der Bad Homburger Linie 7 umgestiegen werden. Die Stadt kündigt an, dass die Fahrerinnen und Fahrer auf verspätet ankommende Busse hingewiesen werden und bei Bedarf einige Minuten warten sollen. „Ein Anschluss, auf den man im besten Fall noch einige Minuten wartet, ist nicht dasselbe wie eine direkte Verbindung“, so die Fraktionsvorsitzende Susanne Herz. „Gerade beim ÖPNV müssen wir Verbindungen einfacher und verlässlicher machen und nicht komplizierter.“ Die GRÜNEN wollen deshalb weiter darauf hinwirken, dass die Verbindung zwischen Oberstedten und Bad Homburg dauerhaft erhalten bleibt und die Möglichkeiten für eine durchgehende Linienführung geprüft werden.
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]