
06.09.26 –
Angesichts zunehmender Hitzewellen und der gesundheitlichen Folgen fordert die Oberurseler GRÜNEN-Fraktion mehr Tempo beim Hitzeschutz. Eine Anfrage der Fraktion zum Stand des kommunalen Hitzeschutzplans hat ergeben, dass sich dessen Fertigstellung erneut verzögert!
Der ursprünglich für 2025 geplante Hitzeaktionsplan soll nun im ersten Halbjahr 2027 fertiggestellt werden.
„Wir sind enttäuscht über die erneuten Verzögerungen. Gleichzeitig begrüßen wir, dass die Stadt das Thema nun priorisieren will und unabhängig vom Kreis eigene kommunale Maßnahmen erarbeitet“, erklärt David Lamouroux von der GRÜNEN Fraktion. „Wir befürchten aber, dass bis zum nächsten Sommer keine wirksamen Maßnahmen umgesetzt sein werden, wenn der Plan dafür erst im ersten Halbjahr fertiggestellt wird.“
Kritisch sehen die GRÜNEN auch, dass bekannterweise bislang nur eine Institution in Oberursel konkret an einem eigenen Hitzeschutzplan arbeitet. „Das ist bedenklich. Die Stadt sollte deutlich mehr Einrichtungen und Organisationen motivieren, eigene Hitzeschutzpläne zu entwickeln – insbesondere Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, soziale und medizinische Einrichtungen und den organisierten Sport“, fordert Angela Helbling, klimapolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion.
Die GRÜNEN kündigen an, die weiteren Schritte der Stadt genau zu verfolgen. „Hitzeschutz darf nicht mehr länger warten. Gerade besonders gefährdete Menschen brauchen bereits jetzt wirksame Maßnahmen.“
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