13.09.12 –
Der Magistrat wird beauftragt, ein alternatives Unterbringungskonzept für Obdachlose zu erarbeiten. Ziel soll eine getrennte Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen und eine regelmäßige sozialarbeiterische Begleitung der Obdachlosen sein. Externe Träger sind zu beteiligen.
Dem Konzept sind die Kosten für eine alternative Unterbringung und davon getrennt für die sozialarbeiterische Begleitung beizufügen. Das Konzept soll im Sozial- und Kulturausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Begründung:
Die Oberurseler Verwaltung leistet eine sehr gute Arbeit zur Vermeidung von Obdachlosigkeit. Dies hat dazu geführt, dass mittlerweile weniger Menschen in einer Notunterkunft untergebracht werden müssen als früher. Die gewählte Notunterkunft in der Karl-Herrmann-Flach-Straße ist allerdings kritisch zu sehen. Die gemeinsame Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen stellt ein Konfliktpotenzial dar.
Da der Kreistag des Hochtaunuskreises beschlossen hat, die Asylbewerberunterkunft in ihrer jetzigen Form aufzulösen, ist die Stadt Oberursel gezwungen, Alternativen zu suchen. Deshalb wird eine Schließung der Obdachlosenunterkunft in der jetzigen Form angestrebt. Bevor dies geschehen kann, muss ein alternatives Unterbringungskonzept unter Beteiligung externer Träger erarbeitet werden.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
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