Vor zehn Jahren beschloss die Stadtverordnetenversammlung das Radverkehrskonzept für Oberursel. In ihm wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in Oberursel, insbesondere für den Alltagsverkehr, beschrieben. Da pro Jahr nur ein relativ geringer finanzieller Betrag zur Umsetzung zur Verfügung gestellt wurde, sind auch heute noch viele vorgeschlagenen Maßnahmen nicht umgesetzt.
Mittlerweile hat sich in der Stadtentwicklung so viel verändert, dass das Radverkehrskonzept überholt ist und der Radwegeneu- bzw. -ausbau stagniert. So lautete die Antwort des Magistrates auf eine von Bündnis 90/Die Grünen 2002 gestellten Anfrage nach der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes: "Trotz der regelmäßigen Überprüfung der RVK-95-Maßnahmen und der Auswahl der jährlich umzusetzenden Maßnahmen ist eine detaillierte und grundlegende Überarbeitung des nun sieben Jahre alten Radverkehrskonzeptes notwendig".
In der Antwort wurde die Durchführung der Überarbeitung des Radverkehrskonzeptes im "nächsten Jahr", also 2003 angestrebt.
Leider ist dieser Radverkehrsplan immer noch nicht überarbeitet. Als Folge brechen immer wieder Streitigkeiten auf, welche Maßnahmen nun aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden sollen, eine Prioritätenliste erscheint oft wahllos und nicht nachvollziehbar. Zusätzlich haben sich einige grundlegende Rahmenbedingungen geändert, so gibt es in der Straßenverkehrsordnung neue Bedingungen für die Ausweisung für Radwege und der "Nationale Radverkehrs-plan 2002 - 2012" des Bundes ermöglicht neue Förderungen für den Radwegebau.
Aus diesem Grund beantragen die GRÜNEN in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die Überarbeitung des Radverkehrskonzepts. "Die Verbesserung der Verkehrsbedingungen für Radler muss wieder eine höhere Priorität in Oberursel erhalten," fordert der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Christof Fink, "die Überarbeitung des Radverkehrskonzeptes ist der erste Schritt dahin."
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