Forderungen der Oberurseler GRÜNEN zur Neuplanung des Frei- und Hallenbades.

Zielgruppen

Die Oberurseler Bäder sollen zukünftig in höherem Maße für private Freizeitschwimmer attraktiv sein. In der Planung rücken daher vor allem Familien, Senioren und Freizeitsportler als Zielgruppe in den Fokus. Dies ist insbesondere wichtig, um zusätzliche Einnahmen erzielen zu können. Dem Schul- und Vereinssport muss aber auch in Zukunft ausreichend Platz gegeben werden.

Angebots- und Raumprogramm

Der Standort für beide Bäder ist zu erhalten. Die Zugänge für Frei- und Hallenbad sollen für die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel optimiert werden.
Der Betrieb ist dahingehend zu gestalten, dass den Freizeitnutzern ausreichend Zeit und Raum zur Verfügung steht. Daher sind die Belegungszeiten in Absprache mit den Schulen und Vereinen zugunsten der Freizeitnutzung abzustimmen.
Um Kosten und Energie zu sparen ist es notwendig die Wasserfläche des Freibades zu verkleinern. Durch intelligente Raumausnutzung muss es gleichzeitig möglich, dass sowohl den Interessen der sportlichen Freizeitschwimmer, als auch denen der spaßorientierten Badegäste Genüge getan wird.
Das Hallenbad soll ebenfalls so gebaut werden, dass es in Zukunft den Bedürfnissen von Familien und Freizeitschwimmern gerecht wird. Da die Kosten und Einschränkungen einer 50-Meter-Bahn für Freizeitnutzer zu hoch sind, muss auf sie verzichtet werden. Stattdessen sollen die Wasserflächen so geplant werden, dass neben dem Sportschwimmen auch ein Freizeitbadebetrieb möglich ist. Auch ein Eltern-Kind-Bereich wird benötigt.
Das Bad muss in jedem Fall in allen Bereichen barrierefrei sein.
Eine Saunalandschaft erhöht zusätzlich die Attraktivität des Bäderstandortes und trägt zu einer höheren Auslastung und damit zu zusätzlichen Einnahmen bei.

Ökologie

Um die Betriebskosten zu reduzieren und die Umwelt langfristig zu schonen sind ökologische Belange wichtige Bestandteile der Neubauplanung.
Durch eine konsequente Nutzung von Solarthermie kann der Energieverbrauch erheblich reduziert werden. Mit einer solarthermischen Ausnutzung der Dachfläche von 50% der Wasserfläche lässt sich die vorhandene Wassermenge aufwärmen. Beim Freibad kann durch Nutzung von Solarthermie neben den Energieeinsparungen eine Verlängerung der Badesaison erreicht und dadurch höhere Einnahmen erzielt werden.
Die noch vorhandene freie Fläche auf dem Hallenbaddach ist für Solarstromerzeugung zu verwenden.
Ebenfalls zur Reduzierung des Energieverbrauchs ist das Hallenbad möglichst nach Niedrigenergiestandards zu planen.
Das in der städtischen Studie vorgeschlagene „Ganzjahresaußenbecken mit Zugang über Ausschwimmkanal“ wird abgelehnt, da der Energieverbrauch hierdurch unverhältnismäßig erhöht wird.
Die Bewässerung der Grünflächen soll mittels Regenwasser (Zisternen) erfolgen.

Finanzierung

Zur Finanzierung der Maßnahmen sollen keine Flächen des Freibades verkauft werden. Das gesamte Außengelände und der Parkplatz sind in ihrer jetzigen Funktion zu erhalten. Um Kapital zu mobilisieren sollen, soweit nötig, städtische Grundstücke an anderer Stelle veräußert werden.
An den Baukosten für ein neues Hallenbad muss sich der Hochtaunuskreis beteiligen. Da nahezu die Hälfte aller Kreisschulen in Oberursel ihren Schwimmunterricht abhalten ist der Schulträger hier in der Verantwortung. Ohne eine finanzielle Beteiligung des Kreises an den Investitionskosten wird sich Oberursel ein sporttaugliches Hallenbad nicht leisten können.
Die zukünftigen Eintrittspreise sollen weiterhin sozialverträglich gestaltet werden, so dass das Ziel - allen Nutzergruppen ein attraktives Freizeit- und Sporterlebnis bieten zu können – erfüllt werden kann.

Beschluss der GRÜNEN Mitgliederversammlung vom 8.6.06

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