Klimaschutz fängt vor Ort an: Solar-Straßenlaternen als Alternative?

Bündnis 90/ Die Grünen beantragen eine Prüfung, ob Solar-Straßenlaternen in Oberursel eingesetzt werden können.

Staßenlaternen werden abgeschaltet, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig gibt es Stellen im Stadtgebiet, an denen keine Straßenlaternen stehen. So entstehen gerade in der dunklen Jahreszeit durch ausgedünnte Beleuchtung neue Angsträume in der Stadt.

Die Grünen schlagen nun in der nächsten Stadtverordnetenversammlung vor, die Stadt solle prüfen, welche Kosten für Installation und Betrieb von Solar-Straßenlaternen im Vergleich zu herkömmlichen Straßenlaternen entstehen.

Solar-Straßenlaternen haben viele Vorteile: Die Kosten des Stromverbrauchs fallen weg, ebenso ist keine elektrische Installation oder Verkabelung notwendig. Die Solar-Straßenlaterne kann auch dort eingesetzt werden kann, wo keine öffentliche Stromversorgung möglich ist. Ob sich dies auch mit höheren Investitionskosten für die Stadt Oberursel rechnet, muss nach Vorstellungen der GRÜNEN untersucht werden.

"Die Stadt Oberursel ist seit 1997 Mitglied im Klimabündnis und ist verpflichtet, sich aktiv für die Klimaschutzziele einzusetzen.", so Fraktionsvorsitzender Christof Fink. "Dafür müssen vorhandene Alternativen endlich systematisch genutzt werden." Eine von vielen Möglichkeiten um Energie und damit CO2 einzusparen, ist nach GRÜNER Auffassung der Einsatz von Solar-Straßenlaternen.

Die Prüfung soll eine Kosten-Nutzen-Analyse beispielhaft für die Strecke des Radwegs entlang der S-Bahn zwischen dem S-Bahnhaltepunkt Stierstadt und dem "Blauen Palais" ergeben. Das Ergebnis soll dem Bau- und Umweltausschuss vorgelegt werden.

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