Im Anschluss an den interfraktionellen Workshop am Freitag, den 19. August hat die Oberurseler Koalition aus SPD, GRÜNEN und OBG ihre Position zum Neubau des Oberurseler Schwimmbads bestimmt.
Die Koalition hat sich auf Grund der schwierigen und unsicheren finanziellen Rahmenbedingungen der Kommunen dafür entschieden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In einem ersten Schritt soll baldmöglichst der Neubau des Hallenbades realisiert werden. Die bislang geplanten Investitionen für die Sauna und die Sanierung des Freibades werden zunächst zurückgestellt.
Deshalb wird das Hallenbad so errichtet, dass eine Sauna zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden kann. Durch den Verzicht auf die Sanierung und Modernisierung des Freibads (geschätzte Kosten: 3,85 Mio. € ) und den Ausbau der Sauna (ca. 1,78 Mio €) reduziert sich das Investitionsvolumen auf ca. 11 Mio. €, wobei die Koalition davon ausgeht, dass der Abriss des maroden alten Hallenbades zusätzlich mit einer Million Euro zu veranschlagen ist.
Das Investitionsvolumen für den Neubau des Hallenbades wird weitgehend auf der Grundlage von Eigenkapital aus dem Verkauf des bisherigen Schwimmbad-Parkplatzes sowie weiterer städtischer Flächen realisiert. Darüber hinaus wird an anderen, nicht notwendigen Ausgaben (z. B. Umbau Bärenkreuzung, Ausbau Seedammweg) gespart.
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